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  <title>Essenzen zu Bazon Brock</title>
  <subtitle>Zitate aus der Arbeitsbiographie von Bazon Brock angelegt von seinen Lesern</subtitle>
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    <name>Bazon Brock</name>
    <email>bazonbrock@bazonbrock.de</email>
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  <updated>2012-02-22T22:35:38+01:00</updated>
  
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    <title>Essenz zu »Kein Halten mehr? Anfang des Endes« angelegt von Martin Kohlhaas</title>
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    <updated>2012-02-22T10:36:52+01:00</updated>
    <summary>im Werk »Tumult 37/2011«</summary>
    <content>Eine solche säkular-klösterliche Anlage, wie wir sie hier auf Schloß Neuhardenberg haben, ist dann, mit Sloterdijk zu sprechen, als Übungsanlage auf Zeit tatsächlich so etwas wie ein Versuch, heute eine Conduite-Schule für diejenigen einzurichten, die kraft ihres Denkens gerade nicht allfällige Lösungsvorschläge erarbeiten können, sondern durch das Arbeiten die Probleme in immer tieferem Sinne als prinzipiell unlösbar darstellen und deswegen tatsächlich zum Problem machen. Denn Probleme, die lösbar waren, sind keine. Man brauchte sie ja nur zu lösen. Was sollte es da für einen Sinn haben, sich auf die Problematisierung einzulassen?</content>
    <author>
      <name>Martin Kohlhaas</name>
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    <title>Essenz zu »&amp;quot;Ich bringe Menschen zum Parallelswingen&amp;quot;« angelegt von stefan m. seydel/sms ;-)</title>
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    <updated>2012-02-13T19:52:44+01:00</updated>
    <summary>im Werk »taz. die tageszeitung«</summary>
    <content>Haben Sie Angst vor dem Tod?

Nein, denn der Tod ist ja nur etwas für Lebende. Aber unter den Lebenden richtet er bekanntlich einen ungeheuerlichen Schaden an. Und als Humanist kritisiere ich diese harte Wahrheit des Todes unter den Lebenden.</content>
    <author>
      <name>stefan m. seydel/sms ;-)</name>
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    <title>Essenz zu »&amp;quot;Ich bringe Menschen zum Parallelswingen&amp;quot;« angelegt von stefan m. seydel/sms ;-)</title>
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    <updated>2012-02-13T19:52:22+01:00</updated>
    <summary>im Werk »taz. die tageszeitung«</summary>
    <content>&quot;Das Zunehmen des Nichtwissens infolge von Wissen ist der Fortschritt aller Wissenschaften&quot;</content>
    <author>
      <name>stefan m. seydel/sms ;-)</name>
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    <title>Essenz zu »&amp;quot;Ich bringe Menschen zum Parallelswingen&amp;quot;« angelegt von stefan m. seydel/sms ;-)</title>
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    <updated>2012-02-13T19:51:03+01:00</updated>
    <summary>im Werk »taz. die tageszeitung«</summary>
    <content>Jetzt wird es komplex.

&gt;Das Zunehmen des Nichtwissens infolge von Wissen ist der Fortschritt aller Wissenschaften und Künste. Die Krone der Meisterschaft darf sich aufsetzen, wer wagt, sich auf das Nichtwissen einzulassen, statt sein Wissen zu nutzen, um Macht zu gewinnen.

Und die Gesellschaft kann in diesem Sinne dann vom Künstler die Anerkennung des Nichtwissens erlernen?

Ja, denn das ist das Demokratieprinzip. Wenn Demokratie eine Grundvoraussetzung hat, nämlich die Anerkennung der Gleichheit aller Menschen, dann ist Gleichheit nie die Gleichheit des Vermögens, der Genetik, der Herkunft, des Talents und so weiter, sondern Gleichheit gibt es nur angesichts der ungeheuerlichen Form des Nichtkönnens und des Nichtwissens. In dem Eingeständnis, was wir alle, selbst als Höchstgelehrte, gerade in der Einsicht als Höchstgelehrte, alles nicht können und nicht wissen, sind wir Demokraten. Wir brauchen also bei der Lösung globaler ökologischer und ökonomischer Probleme keine Allmachtsfantasien, sondern eine Sozietät, eine neue Gemeinschaft der Welt, die jenseits von Sprachgemeinschaften, Religionen oder kulturellen Identitäten von denen getragen wird, die wissen, dass sie die unlösbaren Probleme nicht lösen, aber nur gemeinsam mit ihnen umgehen können.</content>
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      <name>stefan m. seydel/sms ;-)</name>
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    <title>Essenz zu »&amp;quot;Ich bringe Menschen zum Parallelswingen&amp;quot;« angelegt von Martin Kohlhaas</title>
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    <updated>2012-02-13T13:21:30+01:00</updated>
    <summary>im Werk »taz. die tageszeitung«</summary>
    <content>Das Zunehmen des Nichtwissens infolge von Wissen ist der Fortschritt aller Wissenschaften und Künste. Die Krone der Meisterschaft darf sich aufsetzen, wer wagt, sich auf das Nichtwissen einzulassen, statt sein Wissen zu nutzen, um Macht zu gewinnen.</content>
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      <name>Martin Kohlhaas</name>
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    <title>Essenz zu »Warum noch Kunst?« angelegt von ludwigzeidler dergraueraum </title>
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    <updated>2012-01-28T22:16:25+01:00</updated>
    <summary>im Werk »Ankündigung zur Besucherschule der Art Frankfurt, 1994«</summary>
    <content>Zur Politikverdrossenheit, zur Technik- und Bildungsverdrossenheit jetzt noch die Kunstverdrossenheit? Man kann das Gelaber nicht mehr hören, weil es so verlogen ist. Wer diesen Maulchören der gelangweilten Schmarotzer tatsächlich folgt und sich als asketischer Einsiedler in die Großstadtwüsten zurückzieht, merkt schnell, daß das Gejammer so ernst nicht gemeint ist. Dreißig Kanäle zapfen die Burschen an, damit sie genügend Augenfutter haben. Aus den Duschen soll es sprudeln und ALDI Milch und Marmelade fließen lassen.</content>
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      <name>ludwigzeidler dergraueraum </name>
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    <title>Essenz zu »Dulce et decorum – Die  Zuckerwaffen der Kata Legrady« angelegt von Martin Kohlhaas</title>
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    <updated>2012-01-26T09:04:47+01:00</updated>
    <summary>im Werk »Vernissage der Ausstellung von Kata Legrady«</summary>
    <content>Wo Wahrheit, Gutheit, Schönheit nicht mehr dogmatisch behauptet werden können, rettet nur noch der Lügner die Wahrheit – das Eingestehen der Falschheit lässt erkennen, dass der Gestehende noch etwas von der Wahrheit weiß. Das erkannte Scheitern der Künstlerei als das erkannte Falsche ist als solches noch wahr.</content>
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      <name>Martin Kohlhaas</name>
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    <title>Essenz zu »Unser Afghanistan?« angelegt von Hans-Jürgen Siegmund</title>
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    <updated>2012-01-24T16:36:44+01:00</updated>
    <summary>im Werk »Unser Afghanistan?«</summary>
    <content>Also: Es gibt keine Lösungen, es sei denn, man akzeptierte pragmatisch das Schaffen von neuen  Problemen als Lösung für alte. Energieknappheit wird in unüberbietbarer Weise durch die  Entwicklung von Atomkraftnutzung beseitigt, allerdings um den Preis, nun sich noch größere  Probleme mit der Absicherung gegen Verstrahlung und mit der Endlagerung von Brennelementen  einzuhandeln. Immerhin kann man sich sinnvoll darauf einigen, dass das Schaffen neuer Probleme als  Lösen der alten dann akzeptiert wird, wenn die Nachfolgeprobleme einzeln kleiner sind als das  Ausgangsproblem.</content>
    <author>
      <name>Hans-Jürgen Siegmund</name>
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    <title>Essenz zu »Bildende Wissenschaft. Das Glück der Dauer. Reale Virtualität. Imaging Science.« angelegt von Hans-Jürgen Siegmund</title>
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    <updated>2011-12-21T06:10:41+01:00</updated>
    <summary>im Werk »Der  Barbar als Kulturheld«</summary>
    <content>Nicht nur Historiker, Archäologen, Theologen, Philologen, die gelernt haben, mit Toten sachgemäß zu kommunizieren, handhaben die Techniken, Dauer durch wieder-holen, zurück-holen zu erreichen; heute bedienen fast schon alle Zeitgenossen sich der Technik des recording in Bild und Ton: sie lassen Clark Gable per Videorecorder auferstehen; sie halten eine Lebensszene per Foto permanent verfügbar und collagieren bei Familienfesten Lebensläufe zu Biographien, in denen souverän Zeiten und Räume ineinander verschachtelt und auseinandergenommen werden – wie es noch vor kurzem bestenfalls Kulturprofis zu tun vermochten. Die Zeitgenossen lernten das vor allem am Beispiel der Künste und der Massenmedien. Inzwischen beklagt das TV-Volk nicht mehr die &amp;amp;quot;ewigen Wiederholungen alter Filme&amp;amp;quot;, sondern partizipiert an den Warholschen Freuden der ständigen Wiederkehr desselben als das Gleiche (Serienglück). Und Friedrich Nietzsche segnet die Sportschaugucker, denen die slow-motion-Wiederholung wichtiger Szenen (dreimal, viermal, immer wieder) zur Qualifikation MT verhilft: Master of Time – Kulturgröße. Das ist technische Theologie: das christliche Wiederauferstehungsversprechen kann von jedermann erfüllt werden, ohne Apokalypse, ohne jüngstes Gericht. Die Massenmedien beweisen täglich, daß wir das Ende schon hinter uns haben. Das ist ihre frohe Botschaft.</content>
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      <name>Hans-Jürgen Siegmund</name>
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    <title>Essenz zu »Rettungskomplett - Gogonisiert Euch! - Ewigkeitskosten« angelegt von Hans-Jürgen Siegmund</title>
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    <updated>2011-12-12T16:23:12+01:00</updated>
    <summary>im Werk »Lustmarsch durchs Theoriegelände«</summary>
    <content> Nur derjenige ist souverän und normal ethisch funktionstüchtig, der es versteht, ohne den ständigen Drang zum Außerordentlichen zu leben, weil er Phantasie genug besitzt, die aufgeilenden Attraktionen gedanklich zu produzieren, für seinen Gefühlshaushalt zu nutzen und sie dann auf sich beruhen zu lassen.</content>
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      <name>Hans-Jürgen Siegmund</name>
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