Bazonnale 01: „Lust 2010“

Ein unabhängiges Ausstellungsprojekt

Klappentext, bibliografische Angaben oder Entsprechendes

Kunst kommt nicht von Können – Kunst kommt von Lust. Nicht nur, weil Kunst Lust bereitet und Lust Kunst, sondern auch weil beides eine Kultivierung voraussetzt, die ständiger historischer, soziologischer und philosophischer Neubewertung unterliegt. Im Spannungsverhältnis zwischen dem Erbe hoher Lustkultur des Barock und Rokoko, dem Anrüchigen und Dekadenten des Lustempfindens im späten Biedermeier und einem freien, ungezwungenen Lustideal oszilliert der Lustbegriff der Gegenwart. Ebenso spektrenreich wie sich der Begriff Kunst beschreiben lässt, verhält es sich also auch mit der Lust. Doch wie definiert sich heute „Lust“? Diese Frage ist Ausgangspunkt der Ausstellung Lust2010, die Arbeiten internationaler Künstler versammelt und damit ein Kaleidoskop gegenwärtiger Lustdefinition in den bildenden Künsten vorstellt.

Die Ausstellung versammelt Malerei, Plastik und Grafik als Schwerpunkte sowie Medieninstallationen und Live-Performances und wird von Vortragsreihen, Lesungen und Musik begleitet.

Schirmherren und Berater des Ausstellungsteams

Prof. Dr. h.c. Bazon Brock, Wuppertal
Prof. Dr. phil. Achim Preiß, Weimar
Veranstalter

Dr. phil Bettina Preiß
Verlag und Datenbank für Geisteswissenschaften (VDG)
und www.portalkunstgeschichte.de
Weitere Informationen

Homepage der Bazonnale
500 Positionen der Lust
Gespräch zur Weimarer Rundschau in der TLZ.de