Festspielvortrag bei den Münchner Opernfestspielen

Klappentext, bibliografische Angaben oder Entsprechendes

In den vergangenen Jahrzehnten war es eine Tradition, die Münchner Opernfestspiele mit einem feierlichen Festspielvortrag im Cuvilliés-Theater zu eröffnen. Mit der Einweihung des Pavillon 21 erweitern wir die Idee des Festspielvortrages und laden Sie ein, während der vier Wochen der Festspiele wöchentlich einem Vortrag beizuwohnen.

Verbunden sind die Vorträge mit einer Arbeit der italienischen Komponistin Lucia Ronchetti. Sie untersucht historische Formen öffentlicher Manifestationen und komponiert das Material für ein Freiluft-in-transit-Musiktheater für zeitgenössische Musik, eine Blasband, einen 25-stimmigen Sprechchor, Schauspieler und Solomusiker. Dabei lässt sie sich inspirieren von mittelalterlichen Prozessionen, der Agit-Prop-Bewegung der zwanziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts, zeitgenössischer Street Art und der Kultur italienischer Bandas. Ein anderer wichtiger Ausgangspunkt für sie ist Sebastian Brants Moralsatire Das Narrenschiff von 1494.

Der Umzug bzw. die Parade Narrenschiffe begleitet die Zuschauer und spontan interessierte Passanten vom Max-Joseph-Platz zum Pavillon 21, wo im Anschluss an jeden Umzug der Festspielvortrag stattfindet.

„Gleichmut“