»Schiffeversenken«

Bazon Brock, Moritz Götze, Moritz Rinke und Tilman Spengler loten deutsche Untiefen und Abgründe aus

Klappentext, bibliografische Angaben oder Entsprechendes

Pressemitteilung vom 05. Mai 2009
In gefährliche Gewässer begeben sich am Sonntag, 10. Mai, 18 Uhr, die Teilnehmer einer Diskussionsrunde auf Schloss Neuhardenberg, in der es unter dem Titel »Schiffeversenken. Von deutscher Art und Weise« um eine sonderbare nationale Eigenart geht. Denn, »sich in sich selbst zu versenken« gilt hierzulande nicht allein als Tugend, sondern auch als permanente und – in Zeiten der Krise – akute Gefährdung.

Aus Anlaß der Eröffnung der Preußen-Bilder-Ausstellung von Moritz Götze und in Erinnerung an ein nur scheinbar abwegiges historisches Jubiläum – der Selbstversenkung der Kaiserlichen Kriegsflotte vor Scapa Flow vor 90 Jahren – debattiert eine bunt aber kompetent zusammengesetzte Herrenrunde. Neben dem Hallenser Maler, Graphiker, Kurator und Verleger Moritz Götze selbst nehmen teil: Tilman Spengler, Sinologe, Autor, Herausgeber und Journalist; Bazon Brock, Professor für Ästhetik und Kulturvermittlung in Wuppertal, Action Teacher und Entwickler einer Neuronalen Ästhetik, sowie Moritz Rinke, Dramatiker, Inselschreiber, Nibelungen-Neufasser und Autorennationalfußballer.

Harald Asel, Redakteur des Hörfunksenders Inforadio (rbb), übernimmt die Moderation. Eine Einführung in den vielschichtigen Zusammenhang der Selbstversenkung gibt der Mannheimer Germanist Jochen Hörisch.