Kasseler Literaturpreis für grotesken Humor

Klappentext, bibliografische Angaben oder Entsprechendes

Preisverleihung am 25.02.2012, 18 Uhr im Kasseler Rathaus

Kasseler Literaturpreis an Ulrich Holbein

Mit Hohlbein werde "eine höchst geistesgegenwärtige Inkarnation des Grotesk-Komischen in Literatur und Leben" geehrt, teilte die Stiftung Brückner-Kühner am Dienstag in Kassel mit. Holbein eröffne seinen Lesern eine "neue Verzauberung der Welt." Kassels Oberbürgermeister Bertram Hilgen (SPD) würdigte den 58-Jährigen als einen der originellsten deutschen Schriftsteller.

Der im nordhessischen Knüllgebirge lebende Ulrich Holbein wurde 1953 in Erfurt geboren. Bekannt wurde er durch seine Kolumnen in der Zeit, der FAZ, der Süddeutschen Zeitung sowie in der Zeitschrift "konkret". Holbein ist Autor von derzeit 950 Publikationen, darunter 24 in Buchform. Bekannte Werke sind etwa der komplett aus Zitaten montierte Roman "Isis entschleiert" (2000) oder sein Kurzprosaband "Januskopfweg. Glossen, Quickes und Grotesken" (2003). Für sein 2008 erschienenes Werk "Narratorium" wurde er 2009 mit dem Ben-Witter-Preis ausgezeichnet.

Der Kasseler Literaturpreis für grotesken Humor ist mit 10.000 Euro dotiert und wird Autoren zugesprochen, deren Werk sich auf hohem künstlerischen Niveau durch Humor, Komik und Groteske auszeichnet. Bisherige Preisträger waren unter anderem Loriot, Ernst Jandl, Robert Gernhardt, Hanns-Dieter Hüsch, Franz Hohler und Gerhard Polt.

Laudatio für Ulrich Holbein