Karl-Heinz-Ströhle: Ornament und Aformation

Otten Kunstraum

Karl-Heinz Ströhle: Ornament und Aformation | Verlag für moderne Kunst, Nürnberg 2011.
Klappentext, bibliografische Angaben oder Entsprechendes

Der Zeichner, Maler, Performance-, Objekt- und Medienkünstler Karl-Heinz Ströhle gehört zu den interessantesten künstlerischen Positionen Österreichs. Die multimediale Auseinandersetzung mit Linie und Raum zählt ebenso wie eine reduzierte Formensprache zu seinen Markenzeichen. Mit Federstahlbändern nutzt der Künstler ein Material, mit dem er Gemälde und fragil wirkende, bewegliche Objekte gestaltet. In Ströhles Arbeiten treffen Emotion auf Minimalismus, Konzept auf spielerische Spontanität und konkrete Ansätze auf abstrakte Formulierungen.
Der in Wien lebende Karl-Heinz Ströhle hat zahlreiche Kunstprojekte im öffentlichen Raum realisiert, u.a. für die Swisslife-Rentenanstalt in München, für Krankenhäuser in Salzburg und Vorarlberg, für die Passage zwischen Kunsthaus Bregenz und Vorarlberger Landestheater, etc. und aktuell ein Baunetz für das Vorarlberg Museum. Das abstrakte Streifenmuster, welches die Baustelle in Bregenz verhüllt, erzeugt durch einen optischen Effekt räumliche Schwingungen, die Assoziationen mit einem Theatervorhang hervorrufen, der sich zur Eröffnung heben wird.
Karl-Heinz Ströhle hat am Mozarteum in Salzburg sowie an der Universität für angewandte Kunst Wien, bei Bazon Brock studiert, wo er nach Lehrtätigkeiten in Salzburg seit 2005 in der Klasse »Kunst und kommunikative Praxis« unterrichtet.

Gestalter:
Roland Stecher

Herausgeber:
Josef Otten

Vorwort:
Josef Otten

Text:
Bazon Brock, Vitus Weh, R. Woelfl

Interviews:
von Ingrid Adamer mit dem Künstler

Deutsch/Englisch
96 S.
45 Abb. in Farbe