You will not like what comes after America

#1: Breiviks Statement > von Milo Rau / IIPM - im Rahmen des Monologfestivals 2012

Klappentext, bibliografische Angaben oder Entsprechendes

THEATERDISCOUNTER
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Reenactment gemäß den Aufzeichnungen eines norwegischen Reporters


Am 17. April hält der Terrorist Anders B. Breivik vor dem Osloer Amtsgericht eine Rede. Der 77fache Mörder erläutert seine Taten, bekundet seine Verbundenheit zu Al Quaida, zum schweizerischen Minarettverbot und zur deutschen NSU und skizziert seine Theorie des Untergangs Europas durch Einwanderung und Multikulturalismus. Die Aussagen wurden nicht im Fernsehen übertragen und für die Öffentlichkeit gesperrt. Als Anders B. Breivik spricht Sascha Ö. Soydan.


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Mit Sascha Ö. Soydan Konzept/Regie Milo Rau Dramaturgie Tobias Rentzsch Video Markus Tomsche Ton Jens Baudisch Produziert vom IIPM – International Institute of Political Murder mit Unterstützung des Theaterdiscounter Berlin und des Deutschen Nationaltheaters Weimar.

Diskussion im Anschluss an die Vorstellung mit Bazon Brock / Christine Wahl

Hysterisch, melancholisch, paranoid und kaltblütig: Mit You will not like what comes after America zeichnet das IIPM in verbürgten und fiktiven, utopischen und dystopischen Tableaus das verwirrende, beunruhigende Epochengemälde eines sterbenden Zeitalters, des American Age. Der Werkzyklus aus Filmen, Performances und Debatten startet 2013 mit Breiviks Erklärung. Mehr Informationen dazu hier…

Das IIPM – International Institute of Political Murder wurde vom Regisseur und Autor Milo Rau im Jahr 2007 gegründet. Die bisherigen Produktionen des IIPM stießen international auf große Resonanz und stehen für eine neue, dokumentarisch und ästhetisch verdichtete Form politischer Kunst. In In- und Ausland bekannt wurde das IIPM mit dem Theater-/Filmprojekt Die letzten Tage der Ceausescus (2009/10), einer Re-Inszenierung des Schauprozesses gegen das rumänische Diktatorenehepaar Ceausescu. 2012 war Hate Radio – einer Untersuchung der Rolle des Radiosenders RTLM im ruandischen Genozid 1994 – eingeladen zum Berliner Theatertreffen. Zur Zeit arbeitet das IIPM an dem Großprojekt Die Moskauer Prozesse, das ein Reenactment der Moskauer Schauprozesse von 2003 einschließt und mit dem szenischen Kongress Power and Dissent am 19.10. im DNT Weimar startet. www.international-institute.de


Einzelticket

13 / erm 8 Euro

Tagesticket

15 / erm 10 Euro (2 Aufführungen an einem Tag)

18 / erm 12 Euro (3 Aufführungen an einem Tag)

5er Flexiticket

30 / erm 20 Euro (5 Aufführungen frei wählbar)

Das Monologfestival wir kuratiert von Heike Pelchen / Michael Müller Raumkonzept Silke Bauer Technische Leitung Oliver Szewc Presse björn & björn Grafik Christiane Hämmerle Fotos Dejan Patic Produktion blint / Theaterdiscounter Gefördert durch Hauptstadtkulturfonds Medienpartner taz -- die tageszeitung / zitty Berlin / rbb kulturradio