XIII. Szenografie-Kolloquium „AUSSICHTEN - zur Öffnung des Unverhofften“

23.-25.01.2013 in der DASA Dortmund

Szenografie Kolloquium 2013 | 23.-25.01.2013 in der DASA Dortmund. Foto: Harald Hoffmann
Klappentext, bibliografische Angaben oder Entsprechendes

Ort:

DASA - Arbeitswelt Ausstellung
Friedrich-Henkel-Weg 1-25
D-44149 Dortmund

Telefon: 0231 9071- 2479
Telefax: 0231 9071- 2267

Anmeldung bis 16.01.2013: http://www.dasa-dortmund.de/fachbesucher/aktuell-szenografie-kolloquium-2013/anmeldung-szenografie-kolloquium-2013/

Programm: http://www.dasa-dortmund.de/fachbesucher/aktuell-szenografie-kolloquium-2013/programm-2013/

Das XIII. Szenografie-Kolloquium widmet sich dem Unverhofften, dem Unerwarteten, dem Staunen. Mit einigen interdisziplinären Fachvorträgen, mit der Vorstellung von neuen Museumskonzepten und ähnlichen Beispielen der Ausstellungsgestaltung möchten wir uns nicht nur diesem Thema nähern, sondern durch möglichst vielseitige Aspekte neue Möglichkeiten ausloten. Die Tagung zeigt Ansätze, durch gestalterische Vermittlungsarbeit Neues, Unverhofftes, Besonderes zu entfalten, die Rezeption im Staunen zu erkunden, ohne auf Instrumente wie Konditionierung durch Reizelemente oder schnelllebige Eventökonomie zurückzugreifen. Szenografie orientiert sich einerseits an der zu erwartenden Rezeption des Publikums, andererseits trägt sie für die Vermittlung den bestimmenden Teil zu nonverbaler Kommunikation bei. Dabei bestimmt nicht der Einsatz von visuellen Reizen, sondern die Frage, welche Auffassung und Eindrücke beim Publikum als „Gegenleistung“ entstehen, jede gute Gestaltung. Dies wirft die häufigen Fragen zu Objektpräsentation und Themenorientierung auf.

Wie überträgt sich das Staunen bei Fundsachen (beispielsweise in der Archäologie) durch die Methode der Gestaltung in staunende Rezeption?
Welchen Anteil hat Neugier am Ausstellungsbesuch?
Wo finden sich noch unentdeckte Orte?
Führt uns das Experimentieren zu Neuem?
Wie öffnen sich Räume für Bildung?
Wie wird ein Bereich zum Ereignis?
Wie lernen wir die Sprache der Dinge?

Sich in Szene setzen

Über die Verpflichtung des Demokraten, sich zu exponieren