Bewegungen gen Mitternacht

Teil 1: Das Atelier als Weltort & Teil 2: Sternenstaub und Transzendenz - die menschliche Existenz im kosmischen Geschehen

Maureen Kägi: o.T. Harald Falckenberg und Bazon Brock | "Das Atelier als Weltort - Gespräch über die Kunsttheorie Werner Hofmanns" am 23.04.2013, Denkerei Berlin. Foto: Stefan Wilke. Brigitte und Thomas Görnitz | Vortrag "Sternenstaub und Transzendenz - die menschliche Existenz im kosmischen Geschehen" am 23.04.2013, Denkerei Berlin. Foto: Stefan Wilke.
Klappentext, bibliografische Angaben oder Entsprechendes

Teil 1: Harald Falckenberg im Gespräch mit Bazon Brock über das monumentale Theoriewerk Werner Hofmanns (1928-2013)

Seit seiner Arbeit im "Maschinenraum der Kunst" hat Harald Falckenberg die grandiosen Ausstellungskonzepte des Museumsdirektors Werner Hofmann gewürdigt. Hofmann war zu solchen Leistungen ausschließlich durch seine kunstphilosophischen und ästhetischen Erkenntnisse befähigt.

Drei zentrale Arbeitsfelder Hofmanns begründeten seinen internationalen Ruf:

Kunst und Kult (Ausstellung "Luther und die Folgen für die Kunst" - Hamburg 1983)

Kunst und säkulare Aufklärung ("Kunst um 1800 und die Folgen" - Hamburg 1974 ff.)

Kunst und Karikatur ("Ich traue meinen Augen nicht" - Krems 2011)

Allen Themen widmete er ausführliche Studien, literarisch brilliant, erkenntnistheoretisch stringent und stets mit unerwarteten Ergebnissen. Er beschrieb das Atelier als Weltort, an dem sich Erkenntnis, Kult und die Macht der symbolischen Repräsentation zusammenführen ließen. Die Versammlung der Künstlerfreunde im Atelier wurde ihm zur Utopie von Vernunft als Schöpfungskraft.

Teil 2: Sternenstaub und Transzendenz - die menschliche Existenz im kosmischen Geschehen

mit Thomas Görnitz und Brigitte Görnitz (München)

Dr. Brigitte Görnitz
Studium der Tiermedizin und Promotion an der Universität Leipzig, Approbation und Arbeit als Tierärztin, Ausreise DDR, 5 Kinder, Studium der Psychologie in München, Diplompsychologin, Weiterbildung zur Psychoanalytikerin, Tätigkeit im sozialpsychiatrischen Dienst, jetzt Tätigkeit in eigener Praxis, 2009 »Theophrastus Wissenschaftspreis Ganzheitliche Medizin« (mit Thomas Görnitz)

Prof. Dr. Thomas Görnitz
Erster deutscher Preisträger bei einer internationalen Mathematik-Olympiade, Physikstudium und Promotion in mathematischer Physik in Leipzig, ab 1976 politisch bedingte Unterbrechung der Forschungslaufbahn, ab 1979 Max-Planck-Institut in Starnberg, 20 Jahre wissenschaftliche Zusammenarbeit mit C. F. v. Weizsäcker, 1992-94 Institut für mathematische Physik der TU Braunschweig, 1994 bis 2009 Professur an der Goethe-Univ. Frankfurt am Main, 2003 »Michael und Biserka Baum Preis« des Frankfurter Fördervereins für Physikalische Grundlagenforschung und des Fachbereiches Physik der Universität Frankfurt, 2009 »Theophrastus Wissenschaftspreis Ganzheitliche Medizin« (mit Brigitte Görnitz)

Ort:

Denkerei
Oranienplatz 2
10999 Berlin
www.denkerei-berlin.de