5. Symposium zur Theorie und Praxis der Szenografie Dortmund 2013

INSZENIERUNG UND POLITIK – POLITIK DER INSZENIERUNG (28.-30.11.2013)

Fachhochschule Dortmund
Klappentext, bibliografische Angaben oder Entsprechendes

Ort: 

<Dortmunder U> Zentrum für Kunst und Kreativität
Leonie-Reygers Terrasse
44137 DORTMUND
http://www.dortmunder-u.de

Ein internationales Symposium 

veranstaltet vom Zentrum für Kunst-, Medien und Designwissenschaften
Fachbereich Design Fachhochschule Dortmund
in Kooperation mit dem <Dortmunder U> Zentrum für Kunst und Kreativität

Begrüßung 28. Nov. 11:30h

Das Symposium wir begleitet von einem Filmprogramm zum Thema (Kino des <Dortmunder U>)

Programm:

http://scenology.eu/de/wp-content/uploads/2013/10/5thSzenographersSymposium_Programm1.pdf

Buchung und Information:

http://scenology.eu/de/buchungs-informationen/

Zum Thema

Das Thema des diesjährigen, letzten programmatischen Symposiums zur Reflexion szenografischer Gestaltung und Intervention im Öffentlichen Raum widmet sich dem Zusammenhang von Szenografie und 'politischer‘ Einflussnahme. Weniger die Inszenierung der Politik steht im Mittelpunkt unseres Interesse als die medien- und gestaltungsspezifischen Inszenierungstechniken der Überzeugungs- und Affektsteuerung.
Verständlicherweise vermittelt die Szenografie entsprechend medialer Eingriffe der 'unsichtbaren Hand' nur ungern mit der Botschaft auch die Inszenierungs-Expertise. Im Gegenteil scheint es hier eine Bedingung der Kommunikationsplanung, die tatsächlichen Absichten der Intervention mit gestalterischen Mitteln zu überspielen und die Inszenierung verschwinden zu machen.
Dies mag die szenografischen Strategien von denen, die in abgesteckten Arealen mit der Ausfschrift Kunst, Design oder Medien verbreitet sind, unterscheiden. Zumindest soweit es dort dezidiert um kunst-, design- und medienspezifische Zwecke geht, um Erbauung, Unterhaltung, Werbung, erwartet das Publikum, dass inszeniert wird und sieht sich nicht bei der Entdeckung dieses Umstands getäuscht. Anders die Erwartungen, wenn der öffentliche Diskurs mündiger Bürger betroffen ist. Hier führt die aufgedeckte Inszenierung zu Vertrauensverlust, die nicht entdeckte zu Konsequenzen, die kaum zu überzusehen sind und unsere Diskussionen im Detail beschäftigen werden.

Die Vorträge zum Symposium 2013 widmen sich an ausgesuchten Inszenierungsbeispielen den Verdeckungsstrategien und den Subtilitäten der Gewaltanwendung durch ästhetische Formatierung und szenografische Programmierung von Information, Kommunikation und Vermittlung.
Die Vorträge konzentrieren sich auf Beispiele aus Kunst und Gestaltung, Medien und Museum, auf Social Media und digitale Kommunikation, auf Ethik und Ethik-Expertise, internationale Politik und Friedensengagement, schließlich auf kunst- und sozialwissenschaftliche, philosophische, medientheoretische wie medizinische wie psychopathologische Hintergründe der Thematik.

ReferentInnen / Speakers

Bazon Brock, Wuppertal/Berlin

Petrag Gehring, Darmstadt

Hans-Jürgen Hafner, Düsseldorf/Münster

Rudolf Heinz, Düsseldorf

Kai-Uwe Hemken, Kassel

Marcel R. Marburger, Köln/Berlin

Petra-Maria Meyer, Kiel (angefragt)

Hajo Schmidt, Witten-Herdecke

Mareike Foecking, Dortmund


Einführung / Introduction

Ralf Bohn, Dortmund

Heiner Wilharm, Dortmund


Das EIS-Treffen (Europäische Initiative Szenografie) 2013 findet statt im Anschluss an das diesjährige Symposium - am 30. 11. 2013 ab 14:30, Einladung und Informationen für die Assoziierten folgen.

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