Grenzen der Kunst

Podiumsdiskussion mit Bazon Brock und Wolfgang Ullrich

Kulturforum Hamburg e.V.
Klappentext, bibliografische Angaben oder Entsprechendes

Ort:

Kulturfabrik Kampnagel
Jarrestraße 20
22303 Hamburg

Anlass für die Veranstaltung waren die jüngsten Fälle, in denen z.B. künstlerisches Handeln vor Gericht diskutiert wurde (z.B. Jonathan Meese) oder Kunstaktionen zu Protestaktionen führten (der Aufruf gegen die Kunstaktion Hermann Nitschs in einer Leipziger Kirche), das Thema berührt auch die Bereiche der Darstellenden Künste, Musik (z.B. Bushido) und Literatur (z.B. Grass), nicht erst in den letzten Jahren. Auf dem Podium soll die Frage erörtert werden, wo Kunstfreiheit anfängt, bzw. wo das Recht auf religiöse oder körperliche Unversehrtheit Vorrang hat. Darf oder muss künstlerisches Schaffen sich innerhalb eines vorgegebenen moralischen Rahmens bewegen? Ist es nicht vielmehr die Aufgabe von Kunst, diesen Rahmen zu hinterfragen und damit zuweilen auch zu sprengen? Die Veranstaltung soll das Thema von verschiedenen Standpunkten aus beleuchten, von der künstlerischen Praxis bis zu ethischen und gesellschaftlichen Fragen. 

Das Kulturforum Hamburg (www.kulturforum-hh.de) wurde im Jahr 2000 von Sozialdemokraten der Stadt Hamburg, Künstlern, Intendanten, Galeristen, Kuratoren, Verlegern und Journalisten ins Leben gerufen. Es ist gemeinnützig, überparteilich und die Vorstandsmitglieder arbeiten ehrenamtlich. In den Veranstaltungen - meist Podiumsdiskussionen - werden Themen in den Fokus gestellt, die für die aktuelle kulturelle Entwicklung und Kulturpolitik in Hamburg und über Hamburg hinaus als relevant gelten können. Zu den Gästen auf dem Podium des Kulturforums Hamburg gehörten u.a. Kultursenatorin Barbara Kisseler, Prof. Rainer Burchardt, ehem. DLF-Chefredakteur, Jeffrey Tate, Chefdirigent der Hamburger Symphoniker und Prof. Dr. Julian Nida-Rümelin, Philosoph.