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Weltfrieden: Hoffnung oder Illusion?

meinFigaro | MDR Figaro, Leipzig.
Klappentext, bibliografische Angaben oder Entsprechendes

Man kann sich kaum einen Menschen vorstellen, der sich nicht ein Leben im Frieden wünscht. Doch warum gibt es weltweit noch immer so viele Kriegsherde? Warum hat sich die Menschheit nicht weiterentwickelt und die Barbarei des gegenseitigen Tötens zur "Konfliktlösung" hinter sich gelassen?

Am 1. September ist Weltfriedenstag. Doch auch an diesem Tag werden die Waffen vermutlich nicht ruhen. Ob im Irak, in Syrien, ob im Gaza-Streifen oder in der Ukraine, es vergeht kein Tag, an dem uns keine Nachrichten von Krieg, Gewalt und Vertreibung erreichen. Und hinter jeder Nachricht steckt das Schicksal von unzähligen Menschen, von denen, die die Kriege austragen und von denen, die vor ihnen flüchten oder in ihnen umkommen.

Wir sehen die Bilder, wir hören die Berichte, aber können wir etwas tun? Wozu überhaupt ein "Weltfriedenstag"? Einst wurde er in der DDR begangen, um an den Ausbruch des Zweiten Weltkrieges zu erinnern. Auf Kundgebungen und Fahnenappellen wurde der Frieden beschworen.

"Jeder Krieg ist eine Niederlage des menschlichen Geistes."
Henry Miller, Schriftsteller (1891-1980)

In der Bundesrepublik nannte man ihn indes lieber "Antikriegstag". Doch die Absicht war und ist die selbe: Der Aufruf "Nie wieder Krieg!" wird mit lauter Stimme an die Welt gerichtet. Aber ob die Welt ihn auch hört? Haben wir nicht längst die Hoffnung begraben, dass es jemals eine Welt ohne Kriege geben wird? Warum ist die Menschheit im 21. Jahrhundert unfähig, sich endgültig zu befrieden? Was muss passieren, damit die Krisenherde endlich erkalten? Warum ist Frieden so schwer?

Link zu den Wortbeiträgen von Bazon Brock:

http://meinfigaro.de/inhalte/5c2a3d74fb2e9f9a

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