Von der Kunstpädagogik zur Professionalisierung des Publikums. Grundkonzepte der Besucherschulen

Bazon Brock führt über die Schlachtfelder der Avantgarde - Teil 2

Besucherschule documenta 4 1968 | Kassel, Foto: Hans Puttnies Besucherschule zur d7 | Titelseite
Klappentext, bibliografische Angaben oder Entsprechendes

Ort:

Denkerei
Oranienplatz 2
10999 Berlin
www.denkerei-berlin.de

"Die Bedeutung steckt nicht in den Dingen wie der Keks in der Schachtel" (Besucherschule d7, 1982)

"Die Besucherschule demonstriert (...) wie jemand - am besten der Veranstalter der Besucherschule - exemplarisch die Hervorbringung eines Aussagenzusammenhangs leistet und damit auch demonstriert, daß Aneignung gelingen kann." (Kunst und Medien - Materialien zur documenta 6, 1977)

"Die Besucherschulen konnten auf der Documenta nur in einer reduzierten, wenig kostenintensiven Version durchgeführt werden, denn keiner der Verantwortlichen war mit meiner Idee einverstanden, zur Professionalisierung der Betrachter zwei Documentas zu veranstalten. Eine Documenta auf der die neueste und wichtigste Kunst präsentiert wird und eine zweite, die zeigte, was nicht gezeigt wurde. Im Sinne der Professionalisierung ist es nämlich notwendig, dass der Betrachter weiß, was der Kurator zeigt. Das kann er aber nur dann wissen, wenn er Kenntnis davon hat, was der Kurator nicht zeigt. Man muss also das Publikum befähigen, das Gezeigte zu bewerten, indem man es auch das Nicht-Gezeigte kennen lernen lässt." (Kunstforum International, 2006)

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