Jenny Erpenbeck: Gehen, ging, gegangen

Denkerei in Kooperation mit der Buchhandlung Dante Connection Berlin

Jenny Erpenbeck: Gehen, ging, gegangen | München: Knaus, 2015.
Klappentext, bibliografische Angaben oder Entsprechendes

Gemeinsam mit der Buchhandlung Dante Connection laden wir ein zur Lesung von Jenny Erpenbeck, die in der Denkerei ihren Roman Gehen, ging, gegangen (München: Knaus, 2015) vorstellen wird, für den sie beim diesjährigen Deutschen Buchpreis auf die Shortlist gelangte.

Eintritt 5 € / 3 € – Kartenvorverkauf läuft! Die Nachfrage ist groß. Wir bitten um Verständnis, dass keine “Reservierungen” angenommen werden können.

Wie erträgt man das Vergehen der Zeit, wenn man zur Untätigkeit gezwungen ist? Wie Gehen ging gegangen von Jenny Erpenbeck geht man um mit dem Verlust derer, die man geliebt hat? Wer trägt das Erbe weiter? Richard, emeritierter Professor, kommt durch die zufällige Begegnung mit den Asylsuchenden auf dem Oranienplatz auf die Idee, die Antworten auf seine Fragen dort zu suchen, wo sonst niemand sie sucht: bei jenen jungen Flüchtlingen aus Afrika, die in Berlin gestrandet und seit Jahren zum Warten verurteilt sind. Und plötzlich schaut diese Welt ihn an, den Bewohner des alten Europas, und weiß womöglich besser als er selbst, wer er eigentlich ist.

Jenny Erpenbeck erzählt auf ihre unnachahmliche Weise eine Geschichte vom Wegsehen und Hinsehen, von Tod und Krieg, vom ewigen Warten und von all dem, was unter der Oberfläche verborgen liegt.

Jenny Erpenbeck wurde 1967 in Berlin geboren. 1999 debütierte sie mit der Novelle »Geschichte vom alten Kind«, der weitere literarische Veröffentlichungen folgten, darunter Romane, Erzählungen und Theaterstücke. Ihr zuletzt erschienener Roman »Aller Tage Abend« wurde von Lesern und Kritik gleichsam gefeiert und vielfach ausgezeichnet, unter anderem 2013 mit dem Joseph-Breitbach-Preis und 2015 mit dem Independent Foreign Fiction Prize.

www.danteconnection.de