50 Jahre Höhenflüge der Kunstpädagogik – aber wo ist sie gelandet? Eine Fundamentalkritik der Bildungsökonomie

Mit Bazon Brock, Carl-Peter Buschkühle und Ulrich Heinen

Josef Albers' »Study for Homage to the Square«, 1967
Klappentext, bibliografische Angaben oder Entsprechendes

Geht es in der Kunstpädagogik um Erziehung zur Tauglichkeit in der Kreativwirtschaft oder um Bildung des selbstbewussten zukünftigen Arbeitslosen, der freigestellt ist, um seinen Leidenschaften zu frönen? Gute Lehre zeigt, dass gerade Aneignung künstlerischer Arbeitsweisen durch Nichtkünstler die Autonomie der Künstler stärkt. Autonomie, das hieß und heißt in Europa Autorität durch Autorschaft.

P.S.: „Kreativwirtschaft“ ist das Unwort aller Jahre der kunstpädagogischen Bemühtheit.

Ulrich Heinen ist Professor für Gestaltungstechnik und Kunstgeschichte und Dekan des Fach­be­reichs Design und Kunst an der Bergischen Universität Wuppertal.

Carl-Peter Buschkühle ist Professor für Kunstpädagogik an der Justus-Liebig-Universität Gießen. Seit 2015 ist er Vorsitzender des European Regional Council der International Society for Education through Art.