57. Biennale di Venezia

Österreich-Pavillon

57. Biennale di Venezia | Austrian Pavillon
Klappentext, bibliografische Angaben oder Entsprechendes

Nach mehr als einem halben Jahr „Spielzeit“ geht am 26. November 2017 die 57. BIENNALE ARTE in Vendig zu Ende. Der Österreich-Pavillon, kuratiert von Christa Steinle, präsentierte eine Ausstellung der Kunstwerke von Brigitte Kowanz und Erwin Wurm. Die beiden herausragenden Künstler, die bereits den Großen Österreichischen Staatspreis verliehen bekamen, haben eine einzigartige Position im Kontext der internationalen Skulptur inne. Die gegenwärtige Erfahrung von Raum und Zeit ist mehr von Maschinen und Medien als vom Körper geprägt. Die beiden Künstler erweiterten das Skulptur-Konzept in eine immaterielle und zeitliche Dimension: Lichtinstallationen und virtuelle Räume bei Kowanz, One Minute Sculptures und Skulptur als Handlungsform bei Wurm. Die beiden umfangreichen Ausstellungskataloge lagen bereits bei der Eröffnung vor, ein Publikumsevent, der mehr als 2000 Personen in die Giardini zum Öster¬reich-Pavillon brachte. Dass der Besucherstrom nicht abriß, mag ein Effekt der Berichterstattung in prominenten internationalen Medien, der Verbreitung von Posts und Fotos in den Social-Media sein, zur Halbzeit der Biennale konnte der 100.000. Besucher im österreichischen Pavillon gezählt werden. Das Ende der Ausstellung und der Abschied von Venedig möchten gefeiert werden, im Palazzo wie im Pavillon.

Letzter Vorhang im Austrian Pavillion 2017: Matinee am Samstag, 25. November 2017, 11:30
Die Hauptrollen – abgesehen von den Künstlern BRIGITTE KOWANZ und ERWIN WURM – besetzt mit den beiden schillerndsten intellektuellen Kulturtheoretikern, die im deutschen Sprachraum anzutreffen sind: Peter Weibel und Bazon Brock. Sie waren die jeweiligen prägenden Lehrerpersönlichkeiten der beiden Künstler.

Matinee mit Brigitte Kowanz und Erwin Wurm im Dialog mit Peter Weibel und Bazon Brock