BESUCHERSCHULE d 7

Die Hässlichkeit des Schönen - Spaziergänge Tempelgänge Paradegänge

Besucherschule zur d7 | Titelseite
Klappentext, bibliografische Angaben oder Entsprechendes

Fotos: Lothar Koch. Verantw.: Walter Spötter
Besucherschule zur Documenta 7: Die Hässlichkeit des Schönen

  • Spaziergänge durch die Ausstellung – Im Gehen sehen
  • Tempelgänge in der Documenta – Im Sehen verstehen
  • Paradegänge zur d 7 – Im Verstehen weggehen

Seite im Original: 10

2 Historisches Beispiel für Haltungen gegenüber der Kultur – um die Mitte des 14. Jahrhunderts, als sich zum ersten Mal in der Neuzeit das Individuum selbständige und selbstverantwortete Urteile zutraut.

Petrarca besteigt den Mont Ventoux, entwickelt eine subjektive Sicht auf die Natur, projiziert seine Antriebe und Gefühle auf die Natur.


Der Wanderer (Viator Mundi) als Subjekt der Landschaft auf der Pilgerfahrt zur Selbstverwirklichung. Entwurf einer autonomen Geschichte des menschlichen Schaffens anstelle der Heilsgeschichte.


Vergil führt Dante den langen Weg der Läuterungen. Vergil als glaubwürdiger Kenner der Anfechtungen des Lebens und damit als Mensch, der beispielhaft jene Lebensanstrengungen bewältigte, die jedermann zugemutet werden.