BESUCHERSCHULE d 7

Die Hässlichkeit des Schönen - Spaziergänge Tempelgänge Paradegänge

Besucherschule zur d7 | Titelseite
Klappentext, bibliografische Angaben oder Entsprechendes

Fotos: Lothar Koch. Verantw.: Walter Spötter
Besucherschule zur Documenta 7: Die Hässlichkeit des Schönen

  • Spaziergänge durch die Ausstellung – Im Gehen sehen
  • Tempelgänge in der Documenta – Im Sehen verstehen
  • Paradegänge zur d 7 – Im Verstehen weggehen

Seite im Original: 10

3 Historisches Beispiel für Haltungen gegenüber Kunstwerken Mitte des 16. Jahrhunderts, als sich die heute vorherrschenden Einstellungen zum Kunstwerk herausbildeten.

Tintoretto porträtiert ein Mitglied der großbürgerlichen Familie Cornaro: Der Bürger benutzt das Kunstwerk zur Darstellung seiner sozialen Identität. Literarische Ebene "Aretino oder Dialog über Malerei" von Lodovico Dolce.


Veronese porträtiert einen Bildhauer mit dem von ihm geschaffenen Werk als Ausdruck der personalen Identität des Bildhauers, wobei das Gemälde seinerseits als Ausdruck der künstlerischen Identität von Veronese verstanden werden soll. Literarische Ebene zur gleichen Zeit Michelangelos Dichtungen.


Tizian porträtiert einen Kunstkenner, der Kunstwerke in erster Linie als Handelsware sieht. Literarische Ebene zur gleichen Zeit Vasari "Lebensläufe der berühmtesten Maler, Bildhauer und Architekten".