BESUCHERSCHULE d 7

Die Hässlichkeit des Schönen - Spaziergänge Tempelgänge Paradegänge

Besucherschule zur d7 | Titelseite
Klappentext, bibliografische Angaben oder Entsprechendes

Fotos: Lothar Koch. Verantw.: Walter Spötter
Besucherschule zur Documenta 7: Die Hässlichkeit des Schönen

  • Spaziergänge durch die Ausstellung – Im Gehen sehen
  • Tempelgänge in der Documenta – Im Sehen verstehen
  • Paradegänge zur d 7 – Im Verstehen weggehen

Seite im Original: 13

8 Präsentation der Werke.

Dekorative Hängung; Museum als Ereignisraum mit touristisch interessanten Panoramen, ausgerichtet auf die Frage nach der Anwendbarkeit von Kunst im Alltagsleben. Die Präsentation vereinfacht den Zugang zum Werk in höchstmöglicher Weise.


Inthronisierende Hängung; das Museum ist einmaliger Ort als Verwirklichung des Paradieses, ausgerichtet auf die Demonstration der Autonomie der Künste und ihrer inneren Entwicklungslogik. Die Präsentation läßt das Werk so kostbar wie möglich erscheinen.


Demonstrierende und argumentierende Hängung; Museum als Arbeitsplatz. Die Präsentation unterscheidet zwischen historischen, monographischen und anderen thematischen Hängungen; berücksichtigt Abhängigkeit von Einflüssen wie Lehrer/Schüler-Verhältnisse oder Zugehörigkeiten zu Kulturlandschaften. Eine Sonderform experimenteller Hängung ist die Durchdringung von historischen Reihen und Momentaufnahmen.