BESUCHERSCHULE d 7

Die Hässlichkeit des Schönen - Spaziergänge Tempelgänge Paradegänge

Besucherschule zur d7 | Titelseite
Klappentext, bibliografische Angaben oder Entsprechendes

Fotos: Lothar Koch. Verantw.: Walter Spötter
Besucherschule zur Documenta 7: Die Hässlichkeit des Schönen

  • Spaziergänge durch die Ausstellung – Im Gehen sehen
  • Tempelgänge in der Documenta – Im Sehen verstehen
  • Paradegänge zur d 7 – Im Verstehen weggehen

Seite im Original: 13

9 Selbstwidersprüche in Haltungen und Einstellungen.

"Die Künstler und Ausstellungsmacher lassen uns mit den schwer verständlichen Werken allein oder sie muten uns didaktische Belehrungen und theoretisches Gelaber zu. Das wäre ja noch schöner, in einer Kunstausstellung auch noch wie im Beruf arbeiten zu müssen. Wir wollen die Sachen verstehen, aber uns nicht erst lange damit beschäftigen müssen."


"Kunst ist autonom, da hat keiner reinzureden oder Forderungen zu stellen. Forderungen stellen wir, die Künstler: Die Gesellschaft hat dafür zu sorgen, daß unsere Kunst Wirkungen haben kann. Schließlich machen wir der Gesellschaft mit unserer Kunst ein großes Geschenk, und dafür will der Staat nicht einmal zahlen."


"Ich weiß gar nicht, was der Fuchs will. Die Hälfte der Documenta-Künstler haben wir schon zigmal gesehen und von den anderen kennen wir noch nicht einmal die Namen."